Verletzungen im Fußball-ein mentales Problem?

Schon zu Beginn der Bundesliga Saison klagen viele Vereine über lange Verletztenlisten. Die Suche nach Ursachen bleibt häufig auf der "körperlichen" Seite hängen.

 

Natürlich kann ein Tritt des Gegners, das Hängenbleiben im Rasen eine Ursache sein; Überforderung, schlechter Schlaf, Zahnherde sind ebenfalls möglich. Trotzdem passt das nicht bei allen Verletzten - besonders dann, wenn nach langer Rehabilitation eigentlich ein guter körperlicher Zustand erreicht wurde.

 

Vergessen werden sehr schnell die Ursachen im mentalen Bereich:


Große Kader erzeugen eine starke Konkurrenzsituation im Team, die bereits im  Training zu "stressigen" Situationen führt. Stress erzeugt "Verkrampfungen" im muskulären Bereich.

 

Die Situation in den engen Stadien ist viel stärker "aufgeladen" als früher in den "Leichtathletikstadien", die Spieler manchmal übermotiviert.

 

Außerdem brauchen sie nach Verletzungen viele Spiele, um "inneres Vertrauen" wieder aufzubauen. Die Zeit fehlt aber.

 

Das sind nur Beispiele für eine andere Perspektive auf die Verletztenmiseren einiger Vereine.


Der Umfang der plyometrischen Übungen im Training könnte einmal überprüft werden.

 

Die Rolle der Faszien/des Bindegewebes gewinnt in der aktuellen Forschung ebenfalls an Bedeutung. Da lohnt sich auch einmal ein Blick.....!